Marlinger Waalweg – Schloss Lebenberg

Marlinger Waalweg – Schloss Lebenberg von Hanspaul Menara

Bei dieser Wanderung lernt man mit dem zwölf Kilomter langen Marlinger Waal den längsten und bekanntesten Bewässerungskanal Südtirols kennen; und dazu das sehenswerte Schloss Lebenberg, das wie ein Wächter über dem Waalweg thront.

Der Marlinger Waal durchquert in weitgehend ebenem Verlauf zunächst in Rohren teilweise senkrechte Felshänge und später meist als offener Wasserlauf schattige Mischwälder sowie schöne Wiesen, Obstgüter und Weinberge. Er führt an verschiedenen Einkehrstätten und Höfen vorbei. Den Anstoß zum Waalbau gab im 18. Jahrhundert das Kartäuserkloster Allerengelberg im Schnalstal, das in der Marlinger Gegend den noch heute prächtigen Gojenhof und dazu ausgedehnte Weingüter besaß. Doch an der Erbauung des Waales, die sich über 20 Jahre hinzog, beteiligten sich in entscheidendem Maße auch die Marlinger Bauern. Auch heute noch dient der Waal der Bewässerung der landwirtschaftlichen Fluren, aber bildet auch eine sehr schöne Wandermöglichkeit. Von Marling, einem der besonders schön gelegenen Dörfer im Umkreis Merans, bietet sich die Begehung des mittleren und südlichen Waalverlaufes in Form einer Rundwanderung an, mit der man auch die Besichtigung des im 13. Jahrhundert von den Herren von Marling erbauten Schlosses Lebenberg verbinden kann, das zu den besuchenswertesten Schlössern Südtirols gehört.

Tourenverlauf:
In Marling der Markierung 35 folgend auf schmaler Straße hinan zum Dorfrand und dann durch Obstgüter hinauf zum Marlinger Waalweg. Nun scharf links abdrehend stets auf dem guten Waalweg in ebener Wanderung teils durch Wald, teils mit weiter Aussicht über das Etschtal durch Obst- und Weingüter südwärts. Man kommt an einer Waalschelle vorbei und erreicht die zu den Höfen am Marlinger Berg führende Straße, über die man das etwas höher gelegene Schloss Lebenberg besuchen kann (Führungen). Nach der Besichtigung zum Waalweg zurückgekehrt, lohnt sich noch dessen Begehung bis zu seinem Ende, worauf bis zur erwähnten Höfestraße zurückgekehrt und auf dieser (Markierung 33) nach Marling abgestiegen wird.

 

Name: Marlinger Waalweg – Schloss Lebenberg
Anfahrt: Von der Schnellstraße Meran-Bozen oder von Meran nach Marling.
Tourenlänge: 10786 m
Höhenleistung Aufstieg: 237 m
Höhenleistung Abstieg: 243 m
Gehzeit: 2 h 50 m
Wegnummer: 35, Marlinger Waalweg, Meraner Waalrunde, 33
Wegart: leichter Wanderweg
Tourenpunkte:
  Startpunkt (378 m),
Ost (UTM 32): 663.753, Nord (UTM 32): 5.169.326
Enzian
Ost (UTM 32): 663.356, Nord (UTM 32): 5.169.805
Larchwalder
Ost (UTM 32): 663.361, Nord (UTM 32): 5.169.731
Waldschenke
Ost (UTM 32): 663.336, Nord (UTM 32): 5.169.640
Waalheim
Ost (UTM 32): 663.475, Nord (UTM 32): 5.168.624
Traudis Imbiss
Ost (UTM 32): 663.513, Nord (UTM 32): 5.167.282
Eggbauer
Ost (UTM 32): 663.737, Nord (UTM 32): 5.167.194
Leitenschenke
Ost (UTM 32): 663.672, Nord (UTM 32): 5.166.731
Oberbrunn
Ost (UTM 32): 663.663, Nord (UTM 32): 5.165.812
Leitenschenke
Ost (UTM 32): 663.672, Nord (UTM 32): 5.166.731
Leitenschenke
Ost (UTM 32): 663.672, Nord (UTM 32): 5.166.731
Eggbauer
Ost (UTM 32): 663.737, Nord (UTM 32): 5.167.194
Traudis Imbiss
Ost (UTM 32): 663.513, Nord (UTM 32): 5.167.282
Waalheim
Ost (UTM 32): 663.475, Nord (UTM 32): 5.168.624
  Zielpunkt (373 m),
Ost (UTM 32): 663.785, Nord (UTM 32): 5.169.039

Marlinger Waalweg - Schloss Lebenberg

Marlinger Waalweg – Schloss Lebenberg

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